Leistungen

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Energieausweise

Erstellung von Energieausweisen für Wohn- und Nichtwohngebäuden lt. Gebäudeenergiegesetz


GEG - Nachweise

Erstellung von Nachweisen lt. Gebäudeenergiegesetz für An-/Um- oder Neubauten

Bundesförderung für Energieberatung Wohngebäude

Umfassende Energieberatung für Ihre Immobilie mit Fördermitteln des Bundes


Wohngebäude
KfW - Effizienzhaus

Fördermittel für die Sanierung zum KfW – Effizienzhaus

Bundesförderung für effiziente Gebäude - Einzelmaßnahmen

Fördermittel für die Sanierung von einzelnen Bauteilen und Anlagentechnik


Wohngebäude
KfW - Baudenkmal

Fördermittel für die Sanierung zum KfW – Baudenkmal

Detaillierte Wärmebrücken- berechnung

Berechnung von Wärmebrücken für Erreichung GEG und KfW

Energieausweise Wohn- und Nichtwohngebäude

Energieausweise dokumentieren die Energieeffizienz eines Gebäudes. Die Ausstellung wird durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG 2020) geregelt. Ziel ist es, eine bessere Vergleichbarkeit zwischen verschiedenen Immobilien ermöglichen und die anfallenden Energiekosten abzuschätzen. Seit 2009 ist der Energieausweis bei allen Wohn- und Nichtwohngebäuden in Deutschland Pflicht. Bei Vermietung oder Verkauf muss der Energieausweis potenziellen Mietern oder Käufern spätestens bei der Besichtigung unaufgefordert vorgelegt und nach Vertragsschluss übergeben werden. Auch bei Neubau, Änderung oder Erweiterung von Gebäuden ist ein Energieausweis auszustellen. Der Energieausweis hat eine Gültigkeit von 10 Jahren. Es gibt 2 verschiedene Arten von Energieausweisen.

Verbrauchsausweise werden erstellt, für bestehende Gebäude mit mindestens 5 Wohneinheiten, sowie alle Wohnhäuser die die Wärmeschutzverordnung von 1977 einhalten. Die Heizkostenabrechnungen der letzten aufeinander folgenden 3 Jahre sind für die Erstellung notwendig. Für Nichtwohngebäude müssen zusätzlich die Verbräuche für Kühlung, Lüftung und eingebaute Beleuchtung in Kilowattstunden pro Jahr und Quadratmeter Nettogrundfläche angegeben werden.

Bedarfsausweise müssen für alle Gebäude erstellt werden, die weniger als 4 Wohneinheiten haben oder vor der Wärmeschutzverordnung von 1977 gebaut wurden. Außerdem werden sie bei Neubau, Änderung oder Erweiterung von Gebäuden notwendig.

Für die Erstellung von allen Arten von Energieausweisen für Wohn- oder Nichtwohngebäuden stehe ich Ihnen zur Verfügung.

GEG - Nachweise Wohn- und Nichtwohngebäude

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG 2020) ist die gesetzliche Grundlage zur Auslegung von Wohn- und Nichtwohngebäuden in Deutschland. Sie ist für alle Neubauten, Anbauten oder Umbauten gültig. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist seit November 2020 gültig.

Das Gesetz regelt den zulässigen Energiebedarf von beheizten oder klimatisierten Gebäuden. Es wird einerseits die Anlagetechnik (z.B. Wärmeerzeuger, Lüftungsanlage, usw.) und andererseits die energetische Qualität der Gebäudehülle (Dämmstärke, U-Werte, usw.) betrachtet. Auch der Sommerliche Wärmeschutz muss nachgewiesen werden, damit es nicht zu einer Überhitzung des Gebäudes kommt (was zur Folge haben kann das Gebäude gekühlt werden muss). Es werden auch weiter Vorschriften gemacht, wie zum Beispiel die Dämmpflicht der begehbaren, obersten Geschossdecke und der Verbot von bestimmten Heizungserzeugern.

Im Bereich Neubau legt das Gesetz einen genauen Wert fest, welcher erreicht werden muss. Dieser wird durch eine Kombination aus Anlagentechnik und Dämmung erreicht.
Bei Anbauten gelten ähnliche Regeln.

Im Bereich Bestand gilt das Gesetz für Um- oder Anbauten an Gebäuden. Wenn bei Bestandsgebäuden, mehr als 10% der Bauteilfläche geändert werden, z.B. die Erneuerung des Außenputzes geplant ist, müssen die Außenwände den aktuellen gesetzlichen Anforderungen angepasst werden. Auch eine Gesamtbilanzierung des Gebäudes ist möglich. Als Anforderung gilt hier, dass das Gebäude 60% schlechter als Neubau sein darf.

Zu allen gesetzlichen Anforderungen des GEG berate ich Sie umfassend und finde Lösungen für die Realisierung Ihrer An-/Um- oder Neubauten.

Bundesförderung für Energieberatung Wohngebäude (EBW)

Die Bundesregierung hat das Ziel, bis zum Jahr 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand in Deutschland zu erreichen. Um dieses Ziel zu erreichen, fördert sie eine umfassende und qualifizierte Energieberatung für Wohngebäude. Es soll ihnen als Immobilienbesitzer ein sinnvollen Weg aufzeigt werden, wie sie die Energieeffizienz ihres Gebäudes verbessern können.

Im ersten Schritt wird der aktuelle energetische Zustand des Gebäudes (IST-Zustand) ermittelt. In Absprache mit dem Bauherrn, wird ein passendes Sanierungskonzept des Gebäudes erarbeitet. Die Frage welche Modernisierungen notwendig bzw. möglich sind, werden geklärt. Ein mögliches Ziel ist es, eine Gesamtsanierung durchzuführen und eine Energieeffizienzhaus zu erreichen. Auch eine Schritt-für-Schritt Sanierung des Gebäudes über einen längeren Zeitraum ist möglich. Es wird ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) erstellt in dem alle Fördermöglichkeiten aufgezeigt werden. Bei allen danach durchgeführten Sanierungsmaßnahmen, nach den Anforderungen der Bundesförderung  für effiziente Gebäude (BEG) erhöht sich der Fördersatz um zusätzliche 5%. Sie erhalten einen schriftlichen Bericht, der Ihnen übergeben und in einem Gespräch erklärt wird. 

Die Energieberatung wird mit einem Zuschuss von 80% des zuwendungsfähigen Beratungshonorars (brutto) gefördert:

  • Maximal 1.300 Euro bei Ein- und Zweifamilienhäusern
  • Maximal 1.700 Euro bei Wohnhäusern mit mindestens drei Wohneinheiten

KfW - Effizienzhaus Wohngebäude

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gibt mit dem KfW-Effizienzhaus einen Maßstab für energiesparende Gebäude vor. Je höher der Wert ist, umso energiesparender ist das Gebäude. Der Besitzer oder Nutzer des Wohngebäudes spart Heizkosten, schont die Umwelt und erhöht den Wert des Gebäudes. Für die Erreichung des Effizienzhauses vergibt die KfW zinsgünstige Kredite mit Tilgungszuschüssen oder reine Investitionszuschüsse. Die Förderung gilt für Sanierung und Neubau.

Für die Komplettsanierung von Wohngebäuden, gibt es bei der einen Förderkredit von bis zu 120.000€ pro Wohneinheit. Der Tilgungszuschuss ist abhängig vom erreichten Effizienz-Niveau, mögliche Effizienzhäuser liegen zwischen 115 bis 55. Es ergibt sich eine Zuschusshöhe von 25 – 40%, was zwischen 30.000€ bis 48.000€ entspricht, bei einem Kredit von 120.000€. Die zweite Variante ist der Investitionszuschuss, welcher nur für Ein- und Zweifamilienhäuser oder für Eigentumswohnungen in Wohnungseigentümergemeinschaften gilt. Hier muss kein Kredit aufgenommen werden. Die Zuschusshöhen sind wie bei der Kreditvariante.

Für den Neubau von Wohngebäuden gibt es nur die Kreditvariante mit einen Förderkredit von bis zu 120.000€ pro Wohneinheit, mit 0,75% Sollzins p.a. Die möglichen Effizienzhausniveaus sind 55, 40, 40 plus und die Tilgungszuschüsse betragen 15% – 25%, was 18.000€ – 30.000€ entspricht.

Für die Leistungen des Energieberaters wird ein Zuschuss zur energetischen Baubegleitung gewährt. Es werden 50% der Kosten übernommen, bis zu einer Maximalsumme von 4.000€ brutto.

Bundesförderung für effiziente Gebäude - Einzelmaßnahmen (BEG EM)

Im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM) werden Einzelmaßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz an Bestandsgebäuden gefördert:

  • Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle
    • Wärmedämmung von Wänden, Dachflächen, Keller- und Geschossdecken
    • Erneuerung von Fenstern und Außentüren
    • Einbau/Ersatz von außenliegenden Sonnenschutzeinrichtungen
  • Anlagentechnik (außer Heizung)
    • Einbau, Austausch oder Optimierung raumlufttechnischer Anlagen inklusive Wärme- / Kälterückgewinnung
  • Anlagen zur Wärmeerzeugung (Heizungstechnik)
  • Heizungsoptimierung
  • Fachplanung und Baubegleitung durch den Energieberater

Für die Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle und Anlagentechnik (außer Heizung) wird ein Energieberater benötigt, für die anderen Maßnahmen ist er optional.

Bei den Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle, schreibt die BEG EM erhöhte technische Mindestanforderungen (bei Baudenkmälern gelten niedrigere Anforderungen) vor. Zum Beispiel, muss die Wärmedämmung stärker ausgeführt werden oder Fenster einen U-Wert von mindestens 0,95 W/m²K haben. Die genauen technischen Bedingungen sind dann im Detail zu klären. Auch alle notwendigen Umfeldmaßnahmen werden gefördert, wie zum Beispiel Putz- und Malerarbeiten. 

Bei den die Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle und der Anlagentechnik(außer Heizung) beträgt die Förderung 20%. Maximal werden 60.000€ pro Wohneinheit und Kalenderjahr gefördert. Für die Sanierungsmaßnahmen ist es auch möglich einen Kredit aufzunehmen, wobei die oben genannten Bedingungen gelten.

Die notwendige energetische Fachplanung und Baubegleitung durch den Energieberater, wird mit einem Zuschuss von 50% gefördert. Maximal 5.000€ bei Ein- und Zweifamilienhäusern und 2.000€ pro Wohneinheit bei mehr Wohneinheiten, maximal 20.000€.

KfW - Baudenkmal Wohngebäude

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert für Baudenkmäler und Gebäuden mit sonstiger besonders erhaltenswerter Bau­substanz, die Durchführung einer Komplettsanierung zum KfW – Effizienzhaus Denkmal oder einer Teilsanierung mit Umsetzung einzelner Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz. Hier ist das Hauptziel, durch die Sanierung Energie und Heizkosten einzusparen.

Für diese Gebäude gelten vereinfachte Förderbedingungen, da sie als wichtigstes Kriterium den Denkmalschutzanforderungen unterliegen, z.B. historisch erhaltene Außenwände, besondere Ausführung der Fenster. Die Anforderungen an die Sanierung von Baudenkmälern ist somit deutlich niedriger, so müssen für ein Effizienzhaus Denkmal nur ein Niveau von 160% bei der Anlagentechnik und 175% bei der Gebäudehülle, gegenüber den gesetzlichen Anforderungen erreicht werden. Auch bei Einzelmaßnahmen gelten niedrigere Anforderungen an die Bauteile.

Es gibt verschiedene Fördermöglichkeiten, zum einen die Komplettsanierung zum KfW – Effizienzhaus Denkmal als Kreditvariante mit 120.000€ je Wohneinheit und 25% Tilgungszuschuss oder als Investitionszuschuss von 30.000€. Zum anderen die Teilsanierung des Gebäudes mit Einzelmaßnahmen als Kreditvariante mit 50.000€ je Wohneinheit und 20% Tilgungszuschuss oder einen Investitionszuschuss von 10.000€

Der Investitionszuschuss gilt nur für Ein- und Zweifamilienhäusern oder für Eigentumswohnungen in Wohnungseigentümergemeinschaften.

Für die energetischen Baubegleitung werden 50% der Kosten übernommen, bis zu einer Maximalsumme von 4.000€ brutto.

Detaillierte Wärmebrückenberechnung

Die detaillierte Wärmebrückenberechnung ist notwendig für die Verhinderung von Bauschäden und bietet ein hohes Potential zur Kosteneinsparung bei den Baukosten. Für jeden Neubau oder Sanierung empfiehlt sich die Wärmebrückenberechnung. 

Die Energieeinsparverordnung(EnEV) schreibt vor einen Wärmebrückenzuschlag von 0,1 W/m²K vor. Dieser ist anzusetzen wenn keine Nachweis geführt wird. Bei der Berechnung der einzelnen Wärmebrücken des Gebäudes ergibt sich meist ein Wärmebrückenzuschlag von 0,02 – 0,03 W/m²K. Durch diese Verbesserung lassen sich deutlich die Baukosten senken. Als Beispiel ist weniger Dämmstärke am Gebäude, weniger Kosten für die Heizungsanlage.

Bei der Realisierung von KfW – Effizienzhäusern, im Neubau und in der Sanierung, ist der detaillierte Wärmebrückennachweis  unbedingt durchzuführen, weil sonst das angeforderte Niveau nur schwer zu erreichen ist. Auch bei Neubau nach der EnEV ist er zu empfehlen. 

Im Bereich Sanierung von Bestandsgebäuden ist auch das Thema Bauschäden nicht zu auszuschließen. So können, an auskragenden Balkonen, die mit der Bodenplatte im Raum verbunden sind, hohe Wärmeverluste im Winter auftreten und es kann zu Tauwasserausfall im Innenraum kommen.